Erneut CG-Bosch-Team bei der Erfindermesse ausgezeichnet




Ein Automatisches Unfallmeldesystem, das die CG-Schüler Julian Görtler, Luis Reißenweber und Michael Witt zusammen mit vier Auszubildenden des Partnerunternehmens Robert Bosch GmbH entwickelt und gebaut hatten, wurde von der Jury bei der iENA in Nürnberg mit einer Silbermedaille im Bereich Jugend-Erfindung prämiert.

Die iENA („Internationale Fachmesse für Ideen - Erfindungen - Neuheiten“) ist die größte Messe ihrer Art weltweit und bietet Tüftlern vom gesamten Globus eine Plattform, um ihre Erfindungen einem Fachpublikum, aber auch der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das „AARS“ („Automatic Accident Reporting System“) des CG-Bosch-Teams ist ein relativ einfaches System, das nach einem Aufprall eines Autos automatisch eine SMS an vorher manuell eingestellte Telefonnummern schickt. Der SMS-Versand kann per Knopfdruck auch durch den Fahrer/die Fahrerin selbst ausgelöst oder - im Fall einer Fehleinleitung verhindert werden. Die Vorzüge des Systems liegen darin, dass es aufgrund eines eingebauten Surf-Sticks ohne Mobiltelefon auskommt, dass es preiswert ist und als Nachrüst-Set für jedes Auto ausgelegt werden kann.

Bei der iENA stellten die jungen Männer, die auf Seiten der Schule von Gerhard Spörlein betreut wurden, ihr Projekt im Auftrag des Förderkreises Ingenieurstudium e.V. vor, der auch den Wettbewerb „Vision-Ing21“ ausrichtet. Beim Finale dieses Wettbewerbs im Juli 2016 hatte das CG-Bosch-Team das System zum ersten Mal präsentiert und den Sonderpreis des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), BV Bayern Nordost e.V., für das innovativste Projekt erhalten. Auch dieser Preis wurde bei der iENA vom Vertreter des VDI, Herrn Volker W. Thomas, im Beisein vom Vorsitzenden des Förderkreises Ingenieurstudium, Herrn Uwe H. Lamann, überreicht. Er ist mit 500 Euro für das Clavius-Gymnasium dotiert, die für Anschaffungen im Bereich der Naturwissenschaften verwendet werden.

gs