Und wieder Bundessieger!

Unsere Basketballerinnen verteidigen souverän ihren Titel


Es ist eine goldene Generation, die seit einigen Schuljahren an unserer Schule im Mädchenbasketball herangewachsen ist. Viermal hintereinander wurden die Schülerinnen bayerischer Meister. Nach zwei Siegen in Wettkampf IV auf Landesebene durften sie dann in Wettkampf III endlich zum Bundesfinale nach Berlin reisen und gewannen dort im vergangenen Jahr gleich den Titel. In diesem Jahr ist es ihnen sogar gelungen, diesen Titel zu verteidigen. Bemerkenswert dabei ist aber nicht nur die erfolgreiche Titelverteidigung, sondern die beeindruckende Überlegenheit unserer Mädchen.

Sie dominierten das Turnier, das vom 26. bis 30. April in Berlin stattfand, auf eine für die Gegnerinnen schon fast beängstigende Art und Weise und ließen ihnen nicht den Hauch einer Chance. Die Vorrundenspiele gegen die Gebrüder-Humboldt-Schule Wedel (Schleswig-Holstein), das Sportgymnasium Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) und das Walddörfer-Gymnasium Hamburg gewannen sie mit 51:22, 55:16 und 64:18. Die Gegner in der Zwischenrunde, das Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen aus Baden-Württemberg und die Main-Taunus-Schule aus Hofheim (Hessen), bezwang unser Team mit 42:15 und 54:12 und qualifizierte sich so für das Halbfinale.

Dort traf es dann auf das Internat Schloss Hagerhof, das zu den Turnierfavoriten gezählt wurde. Wer aber glaubte, es käme endlich einmal zu einem hart umkämpften  Match, sah sich sehr schnell getäuscht. Von der ersten Minute an zeigten die Mädels, dass sie keine Zweifel aufkommen lassen wollten, wer ins Finale einzieht. Mit einem deklassierenden Endergebnis von 58:10 erreichten sie überlegen das Endspiel, in dem sie erneut der Main-Taunus-Schule Hofheim gegenüberstanden, die ebenfalls ihr Halbfinale gewonnen hatte.

Nach dem klaren Sieg über Hofheim in der Zwischenrunde musste unsere Betreuerin Birgit Leykam ihr Team lediglich ermahnen, das Finale nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Hochkonzentriert in Abwehr und Angriff gingen dann die CG-Mädchen  in dieses Match und machten sofort deutlich, dass sie beim Sieg in der Zwischenrunde noch nicht einmal ihr ganzes Leistungsvermögen abgerufen hatten. Über eine 37:8 Pausenführung endete das Spiel schließlich 71:13. Unsere Mädchen  hatten ihren Titel damit souverän verteidigt.

Sieben Siege in sieben Spielen, die jeweils nach dem Turniermodus über 2x10 Minuten (Endspiel 2x12 Minuten) ausgetragen wurden, mit einem Korbverhältnis von 395:106 sind Beleg für die Überlegenheit unserer Basketballerinnen, die eigentlich in einer eigenen Liga spielten. Das wurde von allen Zuschauern, Funktionären und selbst den Anhängern der gegnerischen Mannschaften neidlos und mit Respekt anerkannt. Vor allem die WNBL-Spielerinnen Jana Barth, Julia Förner, Magdalena Landwehr und Kim Siebert, alle aus der Klasse 9e, überzeugten durch ihre intensive Abwehrarbeit und ihr tempo- und variantenreiches Angriffsverhalten, das viel Spielübersicht und Spielintelligenz verriet. In dieses System fügte sich Julia Kamm (Klasse 9a) nahtlos ein und ergänzte dieses Quartett zu einer hervorragenden Starting Five. Auch die jüngeren Spielerinnen erhielten viel Einsatzzeit und konnten auf diese Weise wertvolle Wettkampferfahrung sammeln. Tatkräftig unterstützt wurde Birgit Leykam diesmal von ihrem Sportkollegen Jürgen Schardt, der wertvolle Tipps und Hinweise geben konnte.

Der außergewöhnliche Erfolg unserer Schule ist natürlich das Ergebnis einer hervorragenden Vereinsarbeit im Bamberger Basketball. Er zeigt aber auch, mit welchem Engagement Mädchenbasketball an unserer Schule betrieben wird.

Mannschaftsfoto (von links nach rechts, in Klammern erzielte Gesamtpunkte)

Jürgen Schardt (Betreuer), Birgit Leykam (Betreuerin), Amely Maier (16), Julia Förner (73), Jana Barth (82), Kim Siebert (85), Magdalena Landwehr (87), Eva Schimmer (18), Silva Jörg (4), Julia Kamm (28), Jule Windolph (2)

 khl