Sing and swing - das große Jazzkonzert am CG











Zur traditionell alljährlich im Frühling stattfindenden "CG Jazzgala" lud die Fachschaft Musik am 14. März 2016 in die Aula der Schule. Die Besucher strömten zahlreich und verschmolzen enthusiastisch mit den Musikern zu einer einzigen "Festgemeinde" in der mit Menschen und Klängen erfüllten Aula.

CG Big Band und Junior Big Band boten mit einem gewohnt facettenreichen Programm einen Stilmix aus Cool Jazz, Latin, Pop, Swing und Funk. Kracher wie "In the stone", "Sir Duke" oder "Brazil" wurden mitreißend und differenziert performt. Die neue Sängerin der Big Band, Anna Schneider, feierte dabei ein sehr gelungenes Debut mit "Don't know why" und "As long as I'm singing" sowie im Duett mit Marius Holland in der Ballade für Orchester, Big Band und  Vokalsolo "It had to be you" unter der Leitung von Teresa Diller.

Der munter aufgelegte Unterstufenchor unter der Leitung von Veit Meier begeisterte mit jugendlicher Frische gestenreich und geistreich zwei ironische Songs zum Thema "Stimmbildung". Kerstin Appelt groovte und tanzte mit dem Oberstufenchor "Bohemian Rhapsody" und "Uptown Funk". Der Grundkurs Chor, ebenfalls unter der Leitung von Kerstin Appelt,  rundete mit dem stimmungsvoll interpretierten Standard "Black Orpheus" den vokalen Part des Abends ab.

Das Konzert bot wieder den festlichen Rahmen für die Ehrungen der diesjährigen Preisträger von "Jugend musiziert", die von StD Norbert Winkler und der neuen Vorsitzenden des Freundeskreises, Frau Gicklhorn, geehrt und mit einem Buchgutschein bedacht wurden.

In einer Fusion aus Junior Big Band und CG Big Band zur "CG Mega Band" erklang der Band-Klassiker "Southern Cross" ehe am Ende des Konzertes 14 ehemalige Bandmitglieder aus unterschiedlichen Abiturjahrgängen den Klangkörper spontan verstärkten und in "September" einen wirkungsvollen Schlusspunkt setzte.

Highlight des diesjährigen Jazz-Konzertes war die Performance des von Teresa Diller geleiteten Schlagzeug-Ensembles, das auf Abflussrohren aus dem Baumarkt - in ihrer Länge und somit ihrer Tonhöhe variabel - brillant, nuanciert und rhythmisch perfekt improvisierte. Dank der Unterstützung der Veranstaltungstechnik (Leitung Wolfgang Armbrecht) erklangen abschließend illuminierte Blechtonnen, die im Inneren mit Toms bestückt waren, auf deren Membran durch Pumpentechnik Wasser geleitet wurde. Jeder Trommelschlag schleuderte unterschiedlich gefärbte Wasserfontänen über die Bühne. Ein einmaliger optischer und akustischer Höhepunkt.

vm