Trocken gekaut an der Uni




Trockenes Kauen? Gibt es an der Uni Bayreuth nichts zu essen? Nicht jedenfalls im Demonstrationslabor Biotechnologie/Gentechnik, das je 16 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9a und 9e Anfang Februar zusammen mit ihrem Biologielehrer Gerhard Spörlein besuchten - im Labor sind Essen und Trinken ohnehin untersagt. Durch das „trockene Kauen“ sollten die Teilnehmer des Kurses „DNA - unser Erbgut“ von der Innenseite ihrer Wangen Mundschleimhautzellen ablösen, aus denen sie dann mit physikalischen und chemischen Methoden ihr eigenes Erbmaterial isolierten. Unter Anleitung einer Doktorandin und einer Studentin führten die Schülerinnen und Schüler auch eine Gelelektrophorese durch, ein Verfahren, das der Identifizierung von DNA-Bruchstücken dient. Da an die DNA-Moleküle bestimmte fluoreszierende Farbstoff-Teilchen gekoppelt wurden, konnte die DNA in dem Gel durch UV-Bestrahlung sichtbar gemacht werden. Im Computerraum wurden die Kursteilnehmer zudem mit einem entsprechenden Programm bezüglich ihrer Lernfortschritte getestet.

Übrigens: Es gab auch ein Mittagessen - in der Mensa. Die meisten sind satt geworden.

GS