Großartige Erfolge bei „Jugend Forscht“









Allen Grund zur Freude hatten die Schüler beim diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend Forscht in Kulmbach. Gleich zweimal gelang ein Regionalsieg.

Im Bereich Arbeitswelt wurde Fabian Gärtig (6. Klasse) für seinen „Prototyp einer treppensteigenden Einkaufshilfe“ der 1. Preis zuteil. Mit seinem funktionstüchtigen Modell konnte er die Jury restlos begeistern. Damit verbindet sich für ihn erneut die Teilnahme an der bayernweit stattfindenen nächsten Runde der Sparte „Schüler experimentieren“ in Dingolfing am 16./17. April. Bereits letztes Jahr durfte er sein damaliges Forschungsprojekt auf dieser Wettbewerbsebene vorstellen.

Im Bereich „Jugend Forscht“ erzielte Florian Eiermann aus der Q12 mit einer Simulation zu Gravitationswellen, die auf klassischer Physik basiert, einen Regionalsieg. Die Jury vertrat die Auffassung, dass es ihm sehr gut gelungen sei, einen theoretischen Teil der sehr anspruchsvollen Gravitationswellenastronomie in vereinfachter Form zu erklären. Auch für ihn zeigt der Wegweiser in die nächste Runde südwärts, genauer gesagt nach München, um vom 19. bis 22. März am Landeswettbewerb im Bereich der Geo- und Raumwissenschaften anzutreten.

Dass man mit Freude und Spass tüfteln und entwickeln kann, bewiesen erneut Andreas Witt und Michael Zeck (beide Q12), die im Bereich der Chemie mit ihrem „Projekt HZ0 - Wasserstoff zum Nulltarif“ auf große Resonanz stießen und das mit einem 2. Preis ausgezeichnet wurde. Aufgrund ihrer Begeisterung hatten sie zum dritten Mal gemeinsam ein Projekt gleichermaßen erfolgreich vorgestellt. 

Allen weiteren jüngeren Nachwuchsforschern bei „Schüler experimentieren“ gelang der Einstieg in den Wettbewerb auf Anhieb. Und so konnten sich Gorka Urzua, Benno Ringelmann, Nils Reinshagen und Finn Jannis Plaha, die in den Bereichen Physik, Arbeitswelt und Biologie mit Arbeiten vertreten waren, jeweils über Sonderpreise freuen.

Zwei weitere Ereignisse werteten den Wettbewerb noch auf: Zum einen wurde Frau Tanja Schuster als Betreuungslehrerin des Regionalwettbewerbs 2018 in Oberfranken für ihre langjährige fördernde Begleitung der Jugendlichen bei deren Projekten ausgezeichnet. Zum anderen darf sich die Schule zur Unterstützung der Nachwuchsforscher bei ihren Vorhaben über einen Sonderpreis in Höhe von 500 Euro freuen, der von der Rehau AG gestiftet wurde.

Wie alljährlich bildete die Preisverleihung den Höhepunkt der Veranstaltung. Höchstes Lob für ihr Engagement erhielten die Jungforscher von Frau Staatsministerin Melanie Huml und Frau Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, die beide Oberfranken Offensiv vorsitzen. Sie sowie weitere Vertreter der Patenunternehmen in Oberfranken überreichten die Preise und Urkunden an die Teilnehmer.

KHV