Erfolg bei "Schüler experimentieren"




„Zukunft –ich gestalte sie!“ unter diesem bundesweiten Motto haben sich 185 Schülerinnen, Schüler und Auszubildende aus ganz Oberfranken knifflige Fragen gestellt, überraschende Entdeckungen und praktische Erfindungen gemacht.

Am Donnerstag, den 16. Februar 2017 , trafen sich die Jungforscher zu „Schüler experimentieren“, der Juniorsparte von „Jugend forscht“, in der Eggerbachhalle in Eggolsheim und präsentierten ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit. Eine hochkarätige Jury aus Vertretern der Wirtschaft, von Hochschulen und Lehrkräften beurteilte die Arbeiten. Am Abend wurden die mit Spannung erwarteten Preisträger bekanntgegeben: Von den Bamberger Schulen konnten das Franz-Ludwig-Gymnasium und das Clavius-Gymnasium jeweils einen ersten Platz erringen und mit dem Regionalsieg das Ticket für den Landeswettbewerb in Dingolfing lösen.

Fabian Gärtig aus der Klasse 5b überzeugte die Jury in der Biologie mit seiner Arbeit „Digitale Schlaflosigkeit?! In der Laudatio verkündet der Wettbewerbsleiter Dr. Michael Bail: „Die Eltern wussten es schon immer -  jetzt ist es bewiesen: Zuviel Computerspielen ist schlecht für den Schlaf.“ Mit Hilfe von einer Webkamera hat Fabian eindeutige Unterschiede in der Schlafqualität aufzeigen können, je nachdem ob vor dem Schlafengehen mit dem Smartphone gespielt wurde oder nicht. Zudem hat er mit Hilfe eines psychologischen Tests Unterschiede in der Konzentrationsfähigkeit am Folgetag zeigen können. Das blaue Licht der LED-Monitore verhindert u.a. das Ausschütten des Schlafhormons Melatonin. Eine extra besorgte Blaulichtfilterbrille ließ zwar die Einschlafzeit verkürzen, aber hatte keinen positiven Einfluss auf die Schlafqualität: Man wälzt sich ca. 20 % häufiger im Schlaf als wenn man nicht gespielt hätte. Auf die Frage der Jury, was dann hilft, antwortet Fabian verschmitzt: „Einfach tagsüber mehr Handy spielen, bevor es dunkel wird!“

Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Hummel überreichte persönlich den Preis und zeigte sich insgesamt hocherfreut von dem Engagement und Ideenreichtum der Nachwuchsforscher.

StGä