Schüleraustausch mit Girona 2017

Zugegebenermaßen waren alle Schüler, die an dem Austausch mit der spanischen Stadt Girona teilnahmen, am ersten Abend schon ziemlich erschöpft. Auch wenn es sich viele nicht nehmen ließen, die Nacht zusammen mit ihren deutschen – und neuen spanischen – Freunden zu genießen, fielen einige nach einem netten Abendessen mit ihren Gastfamilien sofort ins Bett.

Am nächsten Morgen war aber auch schon Wochenende, an dem wir genug Zeit hatten, um uns von den spanischen Familien Girona und Umgebung zeigen zu lassen. Das galt allerdings nicht für diejenigen Schüler, deren Austauschpartner nicht aus der Stadt stammen, diese hatten mit etwas Glück vielleicht schon am Samstag die Möglichkeit, Barcelona zu besichtigen.

(Altstadt von Girona)

Am Montag ging es dann zu unserer (begrenzten) Begeisterung wieder in die Schule. Dort wurden wir von der Rektorin empfangen, und, nachdem diese uns umfangreich über die Geschichte ihres Gymnasiums informiert hatte, bekamen wir die Möglichkeit, uns mit ein paar jüngeren, Deutsch lernenden Schülern zu unterhalten, wenn auch größtenteils auf Englisch.
Nach der Pause machten wir uns wieder auf den Weg zur Rambla von Girona, und bekamen noch einmal als Gruppe eine Stadtführung, nach der wir dann noch mit unseren Austauschschülern in der Schule Mittagspause machten.

Am Dienstag war der Tag, auf den sich alle besonders freuten – der erste von zwei Tagen in Barcelona. Der erste Halt war das modernistische Krankenhaus Sant Pau, und zwischen der Führung dort und der Bootsfahrt im Hafen hatten wir ein wenig Freizeit, um die Stadt in kleinen Gruppen selbst zu erkunden.

Auch am Mittwochmorgen saßen wir wieder im Bus nach Barcelona. Dort angekommen schlenderten wir die Rambla entlang und bekamen von einer netten Lehrerin der Schule in Girona eine kleine Führung durch das berühmte Barrió Gótico, das gotische Viertel der Stadt. Das Highlight des Tages waren aber wohl die drei Stunden Freizeit danach, die alle Schüler nutzten, um zu essen, am Plaça de Catalunya zu shoppen, oder einfach noch ein wenig die Innenstadt zu erkunden.

Am vorletzten Tag ging es dann nach Figueres, wo wir mit einer freundlichen Holländerin eine Besichtigungstour durch das Dalí Museum unternahmen. Und danach, um noch ein letztes Mal die spanische Sonne zu genießen, fuhren wir an die Costa Brava, ans Meer. Trotz der niedrigen Temperatur des Wassers gab es ein paar Verrückte, die sich hinein wagten, und wahrscheinlich den Rest der Woche mit einer Erkältung im Bett lagen. Am Abend aßen wir dann noch einmal alle zusammen und schlossen so den letzten gemeinsamen Tag ab.

(Costa Brava)

Auch wenn der Abschied von den netten Gastfamilien und neuen Freunden vielen schwer fiel, waren doch alle froh, nach einer wunderschönen Woche voller neuer Erfahrungen und Erlebnisse, am Freitagnachmittag wieder deutschen Boden unter den Füßen zu haben.

Rhea Wojaczek (10b) u.a.