Stagefright

von Jürgen Kohring

 

Kurz vor Weihnachten wurde unsere Oberstufe noch mit einem englischen Theaterstück beschert. David Davies, der im letzten Jahr mit „“Hyde – the final statement of Dr Jekyll“ viel Erfolg hatte, führte in der Aula sein neues Ein-Personen-Stück „Stagefright“ auf.

Darin geht es um einen Schauspieler, der mit einem Repertoire berühmter Shakespeare-Stücke auf Tournee ist, plötzlich aber von heftigem Lampenfieber ergriffen wird. Bei dem Versuch, dieses zu überwinden und seine Stücke auf der Bühne zu spielen, helfen ihm diese selbst in Form berühmter Shakespeare-Monologe. So treibt er sich zur entschlossenen Darbietung mit einem Hamlet-Monolog an, führt sich die Kraft der Einbildung mit Henry Vs berühmtem Prolog vor Augen und verschafft sich die Skrupellosigkeit von Richard III.

Obwohl diese Monologe vorher mit den Schülern durchgegangen worden waren, fiel es doch nicht immer leicht, die komplexen Zusammenhänge und Anspielungen zu verstehen, da nur den wenigsten Schülern Laurence Olivier, Vivien Leigh oder Winston Churchill ein Begriff waren.

Die klare Aussprache und beeindruckende schauspielerische Leistung von Mr Davies erleichterte aber das Verständnis erheblich, so dass doch jeder das Stück genießen konnte.

Solchermaßen stellte die Inszenierung einen schönen Abschluss der Englischkurse vor Weihnachten dar und wurde vom Publikum auch mit viel Beifall bedacht. Sie bewies darüber hinaus ein weiteres Mal, welchen Zugewinn für uns die neue Aula darstellt. Durch sie und den wie immer perfekt agierenden Veranstaltungsdienst ist es nun möglich, auch kurzfristig solche Veranstaltung zu organisieren, die das Schulleben und den Fremdsprachenunterricht bereichern.