Schüleraustausch mit Girona (Spanien)

 

Die Sonne scheint, Menschen sind gut gelaunt – es fühlt sich an wie eine andere Welt, als wir nach zwei Stunden Flug Barcelonas Aeropuerto betreten. Alle waren voller Vorfreude auf die kommende Woche, die vollgeplant war mit Ausflügen und Besichtigungen, und natürlich auch etwas aufgeregt, die Familien unserer Austauschschüler kennenzulernen.

Gleich am ersten Tag nach der Ankunft ging es für uns in die großartige Stadt Barcelona, die wir während unseres Aufenthaltes zwei Mal besuchten.

Das erste Mal erkundeten wir eines von Gaudís bekanntesten Bauwerken: die Casa Milà, durften uns durch die Leckereien des Mercado de La Boquería koaten und bekamen natürlich auch etwas Zeit, Barcelonas Rambla entlang zu schlendern.

Beim zweiten Barcelona-Besuch hatten wir die Chance, die berühmte Sangria…ähh „Sagrada Familia“ zu besichtigen und erhielten eine Führung durch das katalanische Parlament, bei der dank unserer symphatischen Führerin garantiert niemandem langweilig wurde.

Die Abende ließen wir meistens entspannt in einer der typisch spanischen Bars ausklingen.

Am Wochenende verbrachten wir Zeit mit unseren Austauschschülern und erhielten Einblicke in deren entspannte Lebensweise mit ihren Fiestas und Siestas. Außerdem hatten wir das Glück, ein katalanisches Fest, Sant Jordi, mitzuerleben. Ein Tag, der unserem Valentinstag ähnelt und an dem die Jungs den Mädchen Rosen und die Mädchen den Jungs Bücher schenken.

Natürlich erkundeten wir auch Girona selbst und besuchten die Kathedrale, in der unter anderem Teile der neuen Staffel von „Game of Thrones“ gedreht wurden. Am Tag vor unserer Abreise ging es nach Figueres in das verrückte Museum des berühmten Salvador Dalí und in ein malerisches Bergkloster aus dem 11. Jahrhundert.

Nach so vielen Eindrücken, interessanten Bekanntschaften und neu gewonnenen Freunden fiel es natürlich allen schwer, wieder die Koffer zu packen. Als wir die traurige Verabschiedung mit unseren Gastfamilien hinter uns gebracht hatten, ging es am Mittwoch wieder Richtung Nürnberg.

Obwohl Deutschland uns mit Regen und Kälte begrüßte, gab es auf der Heimfahrt doch keine schlechte Stimmung, da alle glücklich darüber waren, diese Erfahrung gemacht und am Austausch teilgenommen zu haben.

Victoria Obermanns (10e)