Barcelona-Fahrt

Am Samstag, dem 14.04.2012 ging es mit einer halben Stunde Verspätung mit dem Bus nach Barcelona los, dieser Tag war also der Beginn für eine der schönsten Reisen im Schulleben, der Abschlussfahrt. Und sogar nach 20 Stunden auf der Straße waren die meisten noch gut gelaunt und so gingen wir gleich am ersten Nachmittag zum Camp Nou, dem Stadion des FC Barcelona. Außerdem hatten wir noch den Hafen und die Ramblas auf unserem Plan. Der erste Abend war aber für die meisten danach schon früh zu Ende, das lag vor allem an den Reisestrapazen, die wir beispielsweise gegenüber den Wien Fahrern auf uns nehmen mussten. An den nächsten Tagen folgten Ausflüge zu den interessantesten und schönsten Plätzen in Barcelona. Natürlich war die Sagrada Familia ein Ziel unserer Reise, aber auch der Plaza Catalunya, die Weinkellerei Freixenet und das Kloster von Montserrat blieben nicht von uns verschont. Am letzten Abend konnten die Bayern und Barcelona Fans auch noch einen Sieg der Münchner über Real Madrid feiern, was die Stimmung allgemein sehr hob. Vor der Weiterreise nach Tossa de Mar machten wir noch einen Abstecher zu einem Hügel von Barcelona, von wo aus wir einen sehr schönen letzten Ausblick auf die Stadt hatten. Dieser wurde nur noch von dem im Garten Parc Güell getoppt, von wo aus man das Meer, den Torre Agbar und den beeindruckenden Küstenteil der Stadt sehen konnte. ¡Maravillísimo! würde der Spanier sagen.

Das in Barcelona stark kritisierte Wetter nahmen wir dann auch noch nach Tossa de Mar mit, sodass wir an der Küste eigentlich nie richtig die Möglichkeit hatten, im Meer zu baden, außer natürlich in der Nacht. Auch sonst war in diesem Ort wenig los. Dazu kam noch die Information eines Restaurantbesitzers, der uns mitteilte, dass es auf dieser Insel keine „Chicas guapas“ gäbe. Mit dieser Enttäuschung im Hinterkopf, konnten wir aber trotzdem noch den Ausflug ins Dalí Museum genießen, welches wirklich spektakuläre Bilder und Figuren ausstellt. Auch die kleine Reise in die Stadt Gerona war wirklich schön, da man dort gut essen, einen großartigen Ausblick genießen und auch viele verschiedene Menschen treffen konnte. Abends gab es in unserem Hotel auch immer eine Ü40 Party, bei der einige von uns mit den anwesenden Rentner die Hüfte schwangen, manche rissen sich vor Spaß auch das Hemd vom Leibe. Da der DJ gut drauf war, gab es in Minimallautstärke bis 0 Uhr auch noch ein bisschen Musik für uns jungen Leute. Der letzte Tag in Tossa brachte dann sogar noch eine Überraschung mit sich. Das Wetter entschuldigte sich für die ständigen Wolken und den Regen, und so konnten wir am Strand vier Stunden Sonne und warme Temperaturen genießen. Das war dann für die meisten aber schon wieder zu viel vom südländischen Wetter, sodass fast jeder mit einem kleinen Sonnenbrand in den Bus stieg. Ohne irgendwelche Ausfälle und mit mehreren kleinen Verspätungen an den verschiedenen Treffpunkten, machten wir uns also auf den Rückweg. Und während dieser langen Fahrt wurde nochmals an alle lustigen Situationen in den Orten erinnert.

Von Daniel Schulz und Philipp Rösch