Bestehen im Wettbewerb

Wissensfabrik, die Maßnahme für ein wettbewerbfähiges Deutschland.

Die Wissensfabrik wurde am 26.01.2005 in Berlin von verschiedenen Firmen, unter anderem der Robert Bosch GmbH Stuttgart, gegründet. Das Symbol der Wissensfabrik ist eine Walnuss. „Um harte Nüsse zu knacken, braucht man helle Köpfe mit Ideen und Know-how.“ (Dr. Jürgen Hambrecht von BASF)

Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH hielt die Eröffnungsrede, in der er über die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland und „Warum ist Bildung, warum ist Wissen so wichtig?“ sprach.

Insgesamt gibt es jetzt schon ca. 1000 Schulpartnerschaften. Das Bamberger Werk ist mit zwei Partnerschaften mit den Gymnasien Clavius und Maria Ward vertreten. Hier werden mehrere Projekte zusammen mit Auszubildenden bearbeitet.

Im nachfolgenden Bericht wird Ihnen ein Projekt des Clavius-Gymasiums und der Robert Bosch GmbH vorgestellt. Die weiteren Projekte folgen in den nächsten News.

Projekt „Intelligentes Klassenzimmer“

Verbrauchte Luft im Klassenzimmer, der Lehrer ist krank und für dessen Vertreter ist kein Sitzplan vorhanden!

Dies ist ein häufiges Problem!

Eines der vielen Projekte zwischen dem Clavius-Gymnasium Bamberg und der Firma BOSCH nennt sich „Das intelligente Klassenzimmer“, eine mögliche Lösung für dieses Problem.

Hier sollen mehrere Klassenzimmer durch verschiedene Zusätze, die den Schulalltag erleichtern, modernisiert werden.

Ein Gedanke ist es, die Türen der Klassenzimmer mit Chipkarten zu öffnen, so dass das Aufsperren entfällt. Hierbei wird auch auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften an öffentlichen Schulen geachtet, d.h. bei Feueralarm werden die Türen automatisch entriegelt. Die Türen können jederzeit geöffnet und geschlossen werden, sobald sich jemand im Raum befindet und das Öffnen von Fachräumen unterliegt speziellen Bestimmungen.

Zur Verbesserung des „Lernklimas“ werden die Räume mit Sensoren ausgestattet. Unter verschiedenen Einflüssen wie z. B. schlechte Luft, Verkehrslärm, Wettereinflüssen oder Feueralarm werden die Fenster automatisch geöffnet oder geschlossen. Hiervon Abhängig ist auch der Betrieb der Heizung. Diese richtet sich nach den Fenstern und der Raumtemperatur.

Einen weiteren Schritt hin zur automatisierten Schule stellt die Vernetzung der einzelnen Klassenzimmer dar. Anhand der PC´s können die Raumbelegungspläne und automatischen Sitzpläne dargestellt werden. Auch bei Abwesenheit eines Lehrers kann für eine schnelle Vertretung gesorgt werden.

Mit dieser Art von Aufrüstung der Klassenzimmer soll Schritt für Schritt auf die Automatisierung der kompletten Schule hingearbeitet werden.

Zusätzlich nimmt im Rahmen der Wissensfabrik unser Team an dem Wettbewerb Vision-Ing21 teil.

Der Hintergrund dieses Wettbewerbs ist, dass den Schülern der Beruf des Ingenieurs näher gebracht wird. Die Schüler verwirklichen eine Aufgabe zusammen mit einem Betrieb. Hierbei soll den Schülern die im Unterricht fehlende Praxis innerhalb eines gemeinsamen Projektes vermitteln werden.

 Katharina Seemann, Stefan Daschner, Florian Dippold (BaP-Azubis)

Der Text ist entnommen aus: BaPNews Informationen für die Bamberger Bosch-Mitarbeiter, Ausgabe 506, Nr. 1/2007, S.4