Basketball

Basketball ist "in" am CG. Es gibt die Ehemaligenturniere Bert-Peßler-Turnier für alle Abiturjahrgänge des CG und in Zusammenarbeit mit dem Dientzenhofergymnasium das Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterKlaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier.

Jedes Jahr nehmen alle Jungen- und Mädchenmannschaften am Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia teil.

Dabei wurden ansehnliche Erfolge errungen:

2015 Mädchen Wettkampf III: Landessieger, Deutsche Meister in Berlin

2010 Jungen Wettkampf II 1. Landessieger, 7.Platz beim Bundesfinale in Berlin

2005: Mädchen Wettkampf III: 1. Landessieger, Platz 6 beim Bundesfinale in Berlin

1997: Mädchen Wettkampf I: 1. Landessieger, Jungen Wettkampf III: 1. Landessieger, Platz 9 beim Bundesfinale in Berlin

1995: Jungen Wettkampf III: 1. Landessieger, Platz 8 beim Bundesfinale in Berlin

1994: Jungen Wettkampf I: 1. Landessieger, Mädchen Wettkampf III: 2. Landessieger

1993: Mädchen Wettkampf IV: 2. Landessieger

1989: Jungen Wettkampf III: 1. Landessieger, Platz 8 beim Bundesfinale in Berlin

1987: Jungen Wettkampf IV: 1. Landessieger

1985: Jungen Wettkampf I: 1. Landessieger, Platz 8 beim Bundesfinale in Berlin

Hier Informationen zu den wichtigsten Regeln.

 

Regelwerk für die Schule

 

Die vorliegenden vereinfachten Regeln sind ein Auszug aus den offiziellen Basketballregeln. Damit sollen die umfangreichen Regeln für den Gebrauch im schulischen Bereich auf wesentliche Punkte reduziert und

verständlich gemacht werden.

 

Spielgedanke

 

Basketball wird von zwei Mannschaften gespielt. Ziel jeder Mannschaft ist es:

• den Ball in den Korb der gegnerischen Mannschaft zu werfen und dadurch Punkte zu erzielen.

• die gegnerische Mannschaft daran zu hindern, in Ballbesitz zu kommen und Punkte zu erzielen.

Der Ball darf in jede Richtung gepasst, geworfen, getippt, gerollt oder gedribbelt werden, wobei

allerdings die Einschränkungen der Regeln beachtet werden müssen. Sieger ist die Mannschaft, die

am Ende der Spielzeit die höhere Punktzahl erzielt hat.

 

Abmessungen

 

• Das Spielfeld ist 28x15m groß. Die Körbe sind 3,05 m hoch .

• Die Linien gehören nicht zum Spielfeld.

No-charge-Halbkreisbereiche

Zwei No-charge-Halbkreisbereiche sind auf dem Spielfeld einzuzeichnen. Sie sind eingegrenzt durch einen Halbkreis mit einem Radius von 1,25 m, gemessen vom Außenrand und gezeichnet um den Punkt, der exakt unter dem Mittelpunkt des Korbs liegt. Die offenen Enden des Halbkreises werden jeweils verlängert durch zwei zu der Endlinie senkrechte parallele Linien, die 0,375m lang sind und im Abstand von 1,20 m vom inneren Rand der Endlinie enden. Diese parallelen Linien haben voneinander einen Abstand von 2,50 m, gemessen vom jeweils

inneren Rand.

Der No-charge-Halbkreisbereich wird durch eine gedachte Linie abgeschlossen, welche die beiden Enden der parallelen Linien verbindet und direkt unterhalb der Vorderfläche der Spielbretter verläuft.

Die No-charge-Halbkreislinie gehört nicht zum No-charge-Halbkreisbereich.

 

Die No-charge-Halbkreisbereiche sind auf dem Spielfeld eingezeichnet, um einen speziellen Bereich zur Beurteilung von Charge/Block-Situationen unter dem Korb zu markieren.

Bei allen Spielsituationen, in denen ein Angreifer im Sprung über die eingezeichnete No-charge-Halbkreislinie in den No-charge-Halbkreisbereich eindringt und dabei Kontakt mit einem Verteidiger innerhalb des No-charge-Halbkreisbereichs verursacht, ist der Kontakt nicht als Foul durch den Angreifer zu pfeifen, wenn

  • der Angreifer Ballkontrolle hat und sich in der Luft befindet und
  • auf den Korb wirft oder den Ball passt, und
  • der Verteidiger sich mit beiden Füßen innerhalb des No-charge-Halbkreisbereichs befindet,

es sei denn, der Angreifer setzt dabei seine Hände, Arme, Beine oder Körper regelwidrig ein.

 

Schiedsrichter, Kampfrichter

 

Jedes Spiel muss von Schiedsrichtern geleitet werden, die bei Regelübertretungen pfeifen und die

entsprechende Übertretung anzeigen. Bei einem Feldkorb oder einem erfolgreichen Freiwurf wird nicht gepfiffen.

 

Rechte des 1. Schiedsrichters

Er führt den Hochwurf im Mittelkreis zu Beginn aus. Er hat das Recht, Entscheidungen über jeden Punkt zu treffen, der nicht in den Regeln festgelegt ist.

Kein Schiedsrichter ist befugt, Entscheidungen des anderen Schiedsrichters, die dieser im Rahmen

seiner Pflichten getroffen hat, aufzuheben oder in Frage zu stellen.

 

Zeitnehmer

Dem Zeitnehmer stehen die Spieluhr und eine Stoppuhr zur Verfügung. Er muss

die Dauer der Spielzeit, Auszeiten und Spielpausen messen.

dafür sorgen, dass mit einem sehr lauten und automatischen Signal das Ende der Spielzeit in jeder Spielperiode oder Verlängerung angezeigt wird.

 

Der Zeitnehmer misst die Spielzeit wie folgt:

Er setzt die Spieluhr in Gang, wenn der Ball bei einem Sprungball legal von einem Springer getippt wird.

  • nach einem erfolglosen letzten oder einzigen Freiwurf belebt bleibt und auf dem Spielfeld einen Spieler berührt oder von einem Spieler berührt wird.
  • bei einem Einwurf einen Spieler auf dem Spielfeld berührt oder von einem Spieler berührt wird.

Er stoppt die Spieluhr, wenn

  • die Spielzeit für eine Spielperiode oder Verlängerung abgelaufen ist.
  • ein Schiedsrichter pfeift, während der Ball belebt ist
  • ein Feldkorb gegen eine Mannschaft erzielt wird, die eine Auszeit beantragt hat.
  • ein Feldkorb in den letzten zwei Minuten der vierten Spielperiode oder in den letzten zwei Minuten jeder Verlängerung erzielt wird.
  • das 24-Sekunden-Signal ertönt, während eine Mannschaft Ballkontrolle hat.

Pflichten des 24-Sekunden-Zeitnehmers

Dem 24-Sekunden-Zeitnehmer steht eine 24-Sekunden-Anlage zur Verfügung. Er muss sie wie folgt bedienen:

Sie wird in Gang oder wieder in Gang gesetzt:

  • Sobald eine Mannschaft auf dem Spielfeld die Kontrolle über einen belebten Ball erlangt.
  • Wenn nach einem Einwurf der Ball einen Spieler auf dem Spielfeld berührt oder von ihm berührt wird, und die Mannschaft des Einwerfers in Ballkontrolle bleibt.

 

Mannschaften

 

Eine Mannschaft besteht aus höchstens 12 Spielern, von denen immer fünf auf dem Spielfeld sein

müssen.

 

Spielerwechsel

 

Eine Mannschaft darf während einer Wechselmöglichkeit Spielerwechsel vornehmen

Eine Wechselmöglichkeit beginnt:

  • für beide Mannschaften, wenn der Ball zum toten Ball wird, die Spieluhr gestoppt ist und der Schiedsrichter seine Anzeige zum Anschreibertisch abgeschlossen hat.
  • für beide Mannschaften, wenn der Ball nach einem erfolgreichen letzten oder einzigen Freiwurf zum toten Ball wird.
  • wenn die gegnerische Mannschaft in den letzten zwei Minuten der vierten Spielperiode oder einer jeden Verlängerung einen Feldkorb erzielt.

Eine Wechselmöglichkeit endet, wenn der Ball bei einem Einwurf dem Einwerfer oder beim ersten oder einzigen Freiwurf dem Freiwerfer zur Verfügung steht.

Ein Spielerwechsel ist nicht zulässig für die Mannschaft des Korbwerfers, wenn in den letzten zwei Minuten der vierten Spielperiode oder in den letzten zwei Minuten einer Verlängerung die Spieluhr wegen eines erfolgreichen Korbwurfs gestoppt ist, es sei denn, das Spiel wird durch einen Schiedsrichter unterbrochen.

Nur der Ersatzspieler hat das Recht, einen Spielerwechsel zu beantragen. Er (nicht der Trainer oder Trainer-Assistent) muss dazu zum Anschreiber gehen und mit dem richtigen gebräuchlichen Handzeichen unmissverständlich Spielerwechsel verlangen oder sich auf den Wechselstuhl setzen. Er muss bereit sein, sofort zu spielen.

Spielerwechsel müssen so schnell wie möglich ausgeführt werden. Ein Spieler der sein fünftes Foul begangen hat oder disqualifiziert wurde, muss sofort (innerhalb von ca. 30 Sekunden) ersetzt werden. Kommt es nach Ansicht des Schiedsrichters zu unnötiger Verzögerung, wird der schuldigen Mannschaft eine Auszeit angerechnet. Hat die Mannschaft keine Auszeit mehr zur Verfügung, kann gegen den Trainer ein technisches Foul ("B") verhängt werden.

Muss der Freiwerfer ausgewechselt werden, weil er

verletzt wurde, ein fünftes Foul begangen hat, oder disqualifiziert wurde müssen die Freiwürfe von seinem Einwechselspieler ausgeführt werden. Dieser kann erst wieder ausgewechselt werden, nachdem die Spieluhr gelaufen ist.

 

Spielvorschriften

 

Das Spiel besteht aus vier Spielperioden zu je 10 Minuten gestoppter Zeit und einer Pause zwischen

den Spielperioden.

Ein Spiel wird durch Erzielen der höheren Punktzahl innerhalb der regulären Spielzeit entschieden.

Bei Punktgleichheit wird das Spiel um 5 Minuten verlängert und zwar so oft, bis das Unentschieden durchbrochen ist.

Verletzung von Spielern

Bei Verletzungen von Spielern dürfen die Schiedsrichter das Spiel nach Abschluss der Spielaktion

stoppen. Um einen verletzten Spieler zu schützen, dürfen die Schiedsrichter das Spiel sofort

unterbrechen. Ein verletzter Spieler, der nicht sofort weiterspielen kann, darf nicht im Spiel bleiben und

muss ausgewechselt werden. Ein blutender Spieler muss sofort ausgewechselt werden.

 

Spielbeginn

Zu Spielbeginn müssen beide Mannschaften mit je fünf Spielern spielbereit auf dem Spielfeld sein.

Jede Spielperiode und jede Verlängerung beginnen jeweils mit einem Sprungball im Mittelkreis.

 

Zustand des Balls

 

Der Ball kann entweder "belebt" oder "tot" sein.

Der Ball wird belebt, wenn bei einem

  • Sprungball der Ball legal von einem Springer getippt wird.
  • Freiwurf der Ball dem Freiwerfer zur Verfügung steht.
  • Einwurf der Ball dem Einwerfer zur Verfügung steht.
  •  

Der Ball wird zum toten Ball wenn

  • ein Feldkorb oder Freiwurf erzielt wird
  • ein Schiedsrichter pfeift, während der Ball belebt ist.
  • es offensichtlich ist, dass der Ball bei einem Freiwurf nicht in den Korb geht und danach noch
  • ein Freiwurf oder weitere Freiwürfeoder eine weitere Strafe (Freiwurf/Freiwürfe und/oder Einwurf) folgen.
  • das Signal der Spieluhr zum Ende einer Spielperiode ertönt.
  • das Signal der 24-Sekunden-Anlage ertönt, während eine Mannschaft Ballkontrolle hat.
  • der Ball sich aufgrund eines Korbwurfs in der Luft befindet und dann von einem beliebigen Spieler berührt wird,

-nachdem ein Schiedsrichter pfeift

Der Ball wird nicht zum toten Ball und ein erzielter Korb zählt, wenn

-der Ball bei einem Korbwurf in der Luft ist und ein Schiedsrichter pfeift

-das Signal der Spieluhr zum Ende einer Spielperiode ertönt.

-das Signal der 24-Sekunden-Anlage ertönt.

-der Ball bei einem Freiwurf in der Luft ist und der Schiedsrichter wegen einer Regelverletzung, ausgenommen durch den Freiwerfer, pfeift.

-ein Spieler in Ballkontrolle sich in der Korbwurfbewegung befindet, dabei ein Foul an ihm oder einem Mitspieler gepfiffen wird und er diesen Korbwurf mit einer kontinuierlichen Bewegung erfolgreich beendet.

Dies gilt nicht und der Korb zählt nicht, wenn nach dem Schiedsrichterpfiff ein neuer Versuch zum Korbwurf begonnen wird. Ferner gilt dies nicht und der Korb zählt nicht, wenn während der kontinuierlichen Bewegung des Werfers das Signal der Spieluhr zum Ende einer Spielperiode oder einer Verlängerung oder das Signal der 24-Sekunen-Anlage ertönt.

 

Standort eines Spielers und eines Schiedsrichters

 

Der Standort eines Spielers ist die Stelle, an der er den Boden berührt. Befindet er sich bei einem Sprung in der Luft, behält er den Status bei, den er zuletzt am Boden hatte. Dies schließt die Grenzlinien, die Mittellinie, die Drei-Punkte-Linie, die Freiwurflinie und die Linien der Begrenzten Zone ein.

Springt ein Spieler in seinem Vorfeld ab und erlangt in der Luft die Ballkontrolle für seine Mannschaft, wird sein Status hinsichtlich Rückfeld oder Vorfeld durch die Stelle festgelegt, auf der er anschließend landet.

Der Standort eines Schiedsrichters ist genauso festgelegt wie der eines Spielers. Berührt der Ball einen Schiedsrichter, ist es als ob er den Boden am Standort des Schiedsrichters berührt.

 

Sprungball – Wechselnder Ballbesitz

 

Ein Sprungball findet statt, wenn ein Schiedsrichter zu Beginn der ersten Spielperiode den Ball zwischen zwei Gegenspielern im Mittelkreis hochwirft.

Ein Halteball entsteht, wenn ein oder mehrere Spieler jeder Mannschaft eine Hand oder beide Hände so fest am Ball haben, dass kein Spieler ohne übermäßige Härte in Ballkontrolle kommen kann.

Sprungballsituationen

 

Eine Sprungballsituation entsteht, wenn

ein Halteball gepfiffen wird,

der Ball ins Aus geht und die Schiedsrichter im Zweifel oder sich nicht einig sind, welcher Spieler den Ball zuletzt berührt hat,

beide Mannschaften bei einem nicht erfolgreichen letzten oder einzigen Freiwurf eine Regelübertretung begehen,

ein belebter Ball sich an der Korbbefestigung verfängt (ausgenommen zwischen Freiwürfen),

der Ball zum toten Ball wird und vorher keine Mannschaft Ballkontrolle hatte oder keiner Mannschaft der Ball zustand,

nach dem Aufrechnen gleicher Strafen gegen beide Mannschaften keine weiteren Foulstrafen zur Ausführung übrig bleiben und vor dem ersten Foul oder Regelübertretung keine Mannschaft Ballkontrolle hatte oder keiner Mannschaft der Ball zustand,

eine Spielperiode beginnt, ausgenommen die erste Spielperiode.

Die Regel „Wechselnder Ballbesitz“ bedeutet, anstelle eines Sprungballs das Spiel mit einem Einwurf fortzusetzen.

In jeder Sprungballsituation, außer zu Beginn jeder Halbzeit und Verlängerung, erhalten die Mannschaften abwechselnd einen Einwurf von der Stelle, die der Sprungballsituation am nächsten liegt.

Der Mannschaft, die beim Eröffnungssprungball zu Beginn jeder Halbzeit und Verlängerung keine Ballkontrolle erlangt, steht als erster der Einwurf nach der Regel „Wechselnder Ballbesitz“ zu.

 

Die Mannschaft, die den Ball zum Wechselnden Ballbesitz erhält, wird durch den „Einwurfanzeiger“ gekennzeichnet, d. h. der Anzeiger zeigt in Richtung des Korbs, auf den diese Mannschaft spielt. Die Richtung des Einwurfanzeigers wird unmittelbar nach Ende des Einwurfs umgekehrt.

 

Sobald eine Mannschaft zu Beginn jeder Halbzeit und Verlängerung Ballkontrolle erlangt, wird der Einwurfanzeiger so gesetzt, dass er in Richtung des Korbs dieser Mannschaft (das ist der Korb, den diese Mannschaft verteidigt)

zeigt. Zu Beginn der zweiten oder vierten Spielperiode wird der Ball von der Mannschaft eingeworfen, welcher zum Ende der ersten oder dritten Spielperiode der nächste Einwurf zusteht. Dieser Einwurf erfolgt an der verlängerten

Mittellinie gegenüber dem Anschreibertisch. Der einwerfende Spieler steht dabei mit je einem Fuß auf jeder Seite der verlängerten Mittellinie. Er darf den Ball einem Spieler an jedem beliebigen Punkt auf dem Spielfeld zupassen. Das Recht auf Einwurf zum Wechselnden Ballbesitz geht verloren, wenn die einwerfende Mannschaft gegen die Einwurf-Regel verstößt.

 

Wie der Ball gespielt wird

 

Während eines Spiels wird der Ball nur mit der Hand oder den Händen gespielt und darf in jede Richtung gepasst, geworfen, getippt, gerollt oder gedribbelt werden. Dabei gelten die Einschränkungen dieser Regeln.

 

Ein Spieler darf mit dem Ball nicht laufen, ihn absichtlich mit irgendeinem Teil des Beins treten, stoppen oder mit der Faust schlagen. Den Ball zufällig mit irgendeinem Teil des Beins zu berühren, ist keine Regelübertretung.

 

Ballkontrolle

Ein Spieler hat Ballkontrolle, wenn er einen im Spiel befindlichen, d.h. einen belebten Ball hält bzw.

dribbelt oder er ihm zum Einwurf zur Verfügung steht.

Eine Mannschaft ist in Ballkontrolle, wenn ein Spieler dieser Mannschaft Ballkontrolle hat, oder der

Ball zwischen Mitspielern zugespielt wird.

 

 

Spieler in der Korbwurfaktion

Ein Spieler befindet sich in der Korbwurfaktion, wenn er den Versuch beginnt durch Werfen, Dunking

oder Tippen des Balles einen Korb zu erzielen. Die Korbwurfaktion endet, wenn der Ball die Hand des

Spielers verlassen hat. Befindet sich der Werfer in der Luft, endet die Korbwurfaktion, wenn der Ball

die Hand des Spielers verlassen hat und beide Füße des Spielers wieder am Boden sind.

 

Es gilt auch als Korbwurfversuch, wenn ein Spieler werfen möchte, aber durch die Arme eines

Gegenspielers daran gehindert wird.

 

Korberfolg und seine Wertung

Ein Korb ist erzielt, wenn er aus dem Spielverlauf von oben in den Korb geht und darin verbleibt oder

durchfällt. Ein Feldkorb zählt 2 Punkte, erfolgt ein direkter Wurf jenseits der 6,75m –Linie, so zählt er 3

Punkte. Ein Korb aus einem Freiwurf zählt 1 Punkt

Geht der Ball zufällig von unten in den Korb, so pfeifen die Schiedsrichter eine Regelübertretung ab.

Die gegnerische Mannschaft erhält den Ball an der Seitenlinie zum Einwurf.

 

Einwurf

Nach einem Korberfolg aus dem Feldspiel oder einem erfolgreichen letzten Freiwurf bringt ein Spieler

der anderen Mannschaft den Ball von einem Punkt von der Endlinie (nicht direkt unter/hinter dem

Korb), an dem der Korb erzielt wurde, ins Spiel.

Nach einer Regelverletzung bzw. einem Ausball wird der Ball an der Stelle, die dem Ort der

Regelverletzung am nächsten liegt bzw. wo der Ball ins Aus ging, eingeworfen, also auch von der

Endlinie.

Während der letzten zwei Spielminuten des vierten Viertels und während der letzten zwei Spielminuten jeder Verlängerung wird nach einer Auszeit für die Mannschaft, der anschließend ein Einwurf in ihrem Rückfeld zusteht, dieser Einwurf von der Einwurflinie im Vorfeld dieser Mannschaft gegenüber dem Anschreibertisch ausgeführt.

 

Auszeit

 

Definition: Eine Auszeit ist eine Spielunterbrechung, beantragt vom Trainer oder Trainer-Assistenten.

 

Jede Auszeit muss eine Minute dauern

Eine Auszeit kann während einer Auszeitmöglichkeit genommen werden.

Eine Auszeitmöglichkeit beginnt

  • für beide Mannschaften, wenn der Ball zum toten Ball wird, die Spieluhr gestoppt ist und der Schiedsrichter seine Anzeige zum Schreibertisch abgeschlossen hat.
  • für beide Mannschaften, wenn der Ball nach einem erfolgreichen letzten oder einzigem Freiwurf zum toten Ball wird.
  • wenn ein Feldkorb gegen die Mannschaft erzielt wird, die eine Auszeit beantragt hat.

 

Eine Auszeitmöglichkeit endet, wenn der Ball bei einem Einwurf dem Einwerfer oder beim ersten oder einzigen Freiwurf dem Freiwerfer zur Verfügung steht.

 

Jeder Mannschaft stehen während der ersten Halbzeit zwei, während der zweiten Halbzeit drei Auszeiten und während jeder Verlängerung eine Auszeit zu.

Nicht genommene Auszeiten dürfen nicht auf die nächste Halbzeit oder Verlängerung übertragen werden.

 

Die Auszeit wird der Mannschaft angerechnet, deren Trainer sie zuerst beantragt hat.

 

Eine Auszeit ist für die Mannschaft eines Korbwerfers nicht zulässig, wenn in den letzten zwei Minuten der vierten Spielperiode oder in den letzten zwei Minuten deiner Verlängerung die Spieluhr wegen eines erfolgreichen Korbwurfes gestoppt ist, es sei denn, das Spiel wird durch einen Schiedsrichter unterbrochen.

 

Vorgehensweise:

Nur der Trainer oder Trainer-Assistent darf eine Auszeit beantragen. Er muss dazu Blickkontakt mit dem Anschreiber aufnehmen oder persönlich zum Anschreiber gehen und mit dem richtigen gebräuchlichen Handzeichen klar Auszeit verlangen.

Die Auszeit

beginnt, wenn der Schiedsrichter pfeift und das Handzeichen für Auszeit gibt.

endet, wenn der Schiedsrichter pfeift und die Mannschaften wieder zum Betreten des Spielfelds auffordert.

Sobald eine Auszeitmöglichkeit beginnt, muss der Anschreiber sein Signal ertönen lassen um den Schiedsrichtern anzuzeigen, dass eine Auszeit beantragt ist.

Wird ein Feldkorb gegen die Mannschaft erzielt, die eine Auszeit beantragt hat, stoppt der Zeitnehmer sofort die Spieluhr und lässt sein Signal ertönen.

Während der Auszeit sowie während einer Spielpause vor der zweiten und vierten Spielperiode und jeder Verlängerung dürfen die Spieler das Spielfeld verlassen und auf der Mannschaftsbank sitzen. Die im Mannschaftbank-Bereich zugelassenen Personen dürfen das Spielfeld betreten, sofern alle Mannschaftsmitglieder in der Nähe ihres Mannschaftbank-Bereichs bleiben.

 

Beantragt eine der beiden Mannschaften eine Auszeit, nachdem der Ball dem Freiwerfer zum ersten oder einzigen Freiwurf zur Verfügung steht, wird die Auszeit gewährt wenn

 

der letzte oder einzige Freiwurf erfolgreich ist.

nach dem letzten Freiwurf ein Einwurf von der Mittellinie gegenüber dem Anschreibertisch folgt.

zwischen Freiwürfen ein Foul gepfiffen wird. In diesem Fall wird die ursprüngliche Freiwurfstrafe zu Ende geführt und die Auszeit vor der Ausführung der nächsten Foulstrafe gewährt.

ein Foul gepfiffen wird, bevor der Ball nach dem letzten oder einzigen Freiwurf belebt wird. In diesem Fall wird die Auszeit vor der Ausführung der neuen Foulstrafe gewährt.

eine Regelübertretung gepfiffen wird, bevor der Ball nach dem letzten oder einzigen Freiwurf belebt wird. In diesem Fall wird die Auszeit vor dem Einwurf gewährt.

Kommt es zu einer aufeinander folgenden Serie von Freiwürfen und/oder Ballbesitz infolge mehrerer Foulstrafen, ist jeder Satz separat zu behandeln.

 

 

Regelübertretungen 

Eine Regelübertretung ist eine Verletzung der Regeln und hat den Ballverlust für die Mannschaft, die

die Regelübertretung begangen hat zur Folge.

 

 

Spieler im Aus – Ball im Aus

 

• Ein Spieler ist im Aus, wenn er den Boden auf oder außerhalb der Grenzlinie bzw. Gegenstände außerhalb des Spielfeldes berührt.

• Der Ball ist im Aus, wenn er einen im Aus stehenden Spieler, einen anderen Gegenstand außerhalb des Spielfeldes, die Stützpfosten oder Rückseite des Spielbrettes berührt.

• Der Ausball wird von einem Spieler verursacht, der den Ball zuletzt berührt hat, bevor der Ball

ins Aus ging.

 

Dribbeln

 

• Ein Dribbling beginnt, wenn ein Spieler, der Ballkontrolle erlangt hat, den Ball wirft, tippt, ihn am Boden rollt oder dribbelt und ihn wieder berührt, ehe der Ball einen anderen Spieler berührt. Während eines Dribblings muss der Ball mit dem Boden in Berührung kommen, bevor der Spieler ihn wieder mit seiner Hand berührt.

• Das Dribbling endet dann, wenn der Ball gleichzeitig mit beiden Händen berührt wird oder in

einer oder beiden Händen zur Ruhe kommt.

• Ein Spieler darf nach Beendigung seines ersten kein zweites Dribbling in direkter Folge beginnen, es sei denn er hatte die Ballkontrolle infolge eines Korbwurfs, das Berühren des Balles durch einen Gegenspieler, eines Zuspiels oder Fumblings, wenn der Ball danach einen anderen Spieler berührt hat, verloren.

• Nicht als Dribbling zählen aufeinanderfolgende Korbwürfe sowie Fangfehler zu Beginn und am

Ende eines Dribblings.

 

Schritte 

Ein Spieler, der einen belebten Ball hält,

führt einen Sternschritt aus, wenn er mit ein und demselben  Fuß Schritte in beliebiger Richtung macht, während der andere Fuß an seiner Berührungsstelle auf  dem Boden bleibt und nicht verrückt wird. Standfuß (Pivot-Fuß) ist der Fuß, der als erster den Boden berührt.

Für einen Spieler, der einen belebten Ball auf dem Spielfeld fängt, wird sein Standfuß folgendermaßen festgelegt:

- Wenn er mit beiden Füßen am Boden steht:

- Sobald ein Fuß angehoben wird, wird der andere zum Standfuß.

- Wenn er in Bewegung oder beim Dribbling ist:

     - Sobald ein Fuß den Boden berührt, wird dieser Fuß zum Standfuß.

     - Sind beide Füße über dem Boden und der Spieler landet gleichzeitig mit beiden Füßen, wird, sobald ein Fuß angehoben wird, der andere Fuß zum Standfuß.

     - Sind beide Füße über dem Boden und der Spieler landet mit einem Fuß, wird dieser Fuß zum Standfuß. Springt der Spieler mit diesem Fuß ab und kommt zum Stopp, indem er gleichzeitig mit beiden Füßen landet, hat der Spieler keinen Standfuß mehr.

 

Ein Spieler, der einen belebten Ball auf dem Spielfeld kontrolliert und einen Standfuß festgelegt hat, darf sich folgendermaßen mit dem Ball fortbewegen:

- Wenn er mit beiden Füßen auf dem Boden steht:

     - Bei Beginn eines Dribblings darf der Standfuß nicht angehoben werden, bevor der

        Ball seine Hand oder Hände verlassen hat.

     - Bei einem Zuspiel oder Korbwurf darf der Spieler mit dem Standfuß abspringen,

        aber kein Fuß darf wieder am Boden sein, bevor der Ball seine Hand oder Hände

        verlassen hat.

- Wenn er in Bewegung oder beim Dribbling ist:

     - Bei Beginn eines Dribblings darf der Standfuß nicht angehoben werden, bevor der

       Ball seine Hand oder Hände verlassen hat.

     - Bei einem Zuspiel oder Korbwurf darf der Spieler mit dem Standfuß abspringen und

       mit einem oder beiden Füßen gleichzeitig landen. Es darf aber kein Fuß wieder den

       Boden berühren, bevor der Ball seine Hand oder Hände verlassen hat.

- Wenn er zum Stopp kommt, ohne einen Standfuß zu haben:

     - Bei Beginn eines Dribblings darf kein Fuß angehoben werden, bevor der Ball seine

       Hand oder Hände verlassen hat.

     - Bei einem Zuspiel oder Korbwurf dürfen ein oder beide Füße angehoben werden.

       Es darf aber kein Fuß wieder den Boden berühren, bevor der Ball seine Hand oder

       Hände verlassen hat.

 

Drei-Sekunden-Regel

Ein angreifender Spieler darf nicht länger als drei aufeinanderfolgende Sekunden in der begrenzten Zone des Gegners zwischen Endlinie und dem entfernten Rand der Freiwurflinie bleiben, während seine Mannschaft

Ballkontrolle hat. Ein Spieler nimmt nur dann eine Position außerhalb der begrenzten Zone ein, wenn er mit beiden Füßen den Boden außerhalb der begrenzten Zone berührt. Eine Verletzung dieser Regel wird mit Ballverlust für die Mannschaft bestraft, und die gegnerische Mannschaft erhält Ballbesitz zum Einwurf an der Endlinie.

 

 Nahbewachter Spieler 

In nahbewachter Spieler (bis zu einem normalen Schritt), der den Ball hält, muss den Ball innerhalb von fünf Sekunden passen, werfen, rollen oder dribbeln. Eine Verletzung dieses Artikels ist eine Regelübertretung.

 

Acht-Sekunden-Regel

Erlangt ein Spieler in seinem Rückfeld Kontrolle über einen belebten Ball, muss seine Mannschaft innerhalb von acht Sekunden versuchen, den Ball in ihr Vorfeld zu spielen. Eine Verletzung dieses Artikels ist eine Regelübertretung.

 

24-Sekunden-Regel

Eine Mannschaft hat 24 Sekunden Zeit bis sie einen Korbwurfversuch unternehmen muss. Innerhalb

dieser Zeit muss der Ball den Ring berührt haben.

Vorgehensweise:

Wird das Spiel von einem Schiedsrichter gestoppt

-für ein Foul oder Regelübertretung (nicht für einen Ausball) durch die nichtballkontrollierende Mannschaft,

- aus einem Grund, für den die nicht ballkontrollierende Mannschaft verantwortlich ist,

- aus einem Grund, für den keine Mannschaft verantwortlich ist,

erhält die Mannschaft den Ball zum Einwurf, die zuvor Ballkontrolle hatte.

Wird der Einwurf im Rückfeld ausgeführt, wird die 24-Sekunden-Uhr auf 24 Sekunden zurück gesetzt.

Wird der Einwurf im Vorfeld ausgeführt, wird die 24-Sekunden-Uhr folgendermaßen

zurück gesetzt:

·         Zeigt die 24-Sekunden-Uhr zum Zeitpunkt der Spielunterbrechung noch 14 Sekunden oder mehr an, wird sie nicht zurück gesetzt, sondern wird mit der verbleibenden Zeit wieder gestartet, bei der sie angehalten wurde.

·         Zeigt die 24-Sekunden-Uhr zum Zeitpunkt der Spielunterbrechung noch 13 Sekunden oder weniger an, wird sie auf 14 Sekunden zurück gesetzt.

Wenn jedoch nach Meinung eines Schiedsrichters die gegnerische Mannschaft

dadurch benachteiligt würde, ist die 24-Sekunden-Uhr mit der verbleibenden Zeit wieder zu starten.

 

Spielen des Balles ins Rückfeld

 

Der Ball geht ins Rückfeld einer Mannschaft

  • wenn er das Rückfeld berührt,
  • von einem Angreifer berührt oder von ihm berührt wird, der mit einem Teil seines Körpers Kontakt mit seinem Rückfeld hat.
  • einen Schiedsrichter berührt, der mit einem Teil seines Körpers Kontakt mit dem Rückfeld hat.

Der Ball geht regelwidrig ins Rückfeld, wenn ein Spieler der ballkontrollierenden Mannschaft den Ball als letzter in seinem Vorfeld berührt hat und ein Spieler derselben Mannschaft den Ball als erster im Rückfeld berührt.

Diese Einschränkung gilt für alle Situationen im Vorfeld einer Mannschaft einschließlich der Einwürfe.

Dies gilt jedoch nicht für einen Spieler, der in seinem Vorfeld abspringt, in der Luft Ballkontrolle für seine Mannschaft erlangt und dann im Rückfeld seiner Mannschaft landet.

Eine Verletzung dieser Regel wird mit  Ballverlust bestraft. Der Ball wird einem Gegenspieler, der je einen Fuß auf jeder Seite der verlängerten Mittellinie haben muss, zum Einwurf übergeben. Er darf zu jedem beliebigen Punkt des

Spielfeldes eingeworfen werden.

Unter Rückfeld versteht man die Spielfläche zwischen Mittellinie und eigenem Korb bzw. der

Grundlinie. Das Vorfeld ist die Fläche zwischen Mittellinie und gegnerischen Korb bzw. Grundlinie.

 

Stören des Balles 

Ein Angriffs-oder Verteidigungsspieler darf den Ball nicht berühren, solange dieser sich bei einem

Korbwurf aus dem Feld in seinem Abwärtsflug vollständig über dem Ringniveau befindet oder der Ball

das Spielbrett vollständig oberhalb des Ringniveaus beführt. Diese Einschränkung gilt, solange bis der

Ball den Ring berührt zw. es offensichtlich ist, dass der Ball den Ring nicht berühren wird.

 

Begeht ein Angriffsspieler diese Regelübertretung, so können keine Punkte erzielt werden. Der Ball

wird dem Gegner zum Einwurf von der Seitenlinie in Höhe der Freiwurflinie zuerkannt. Wird diese

Regelübertretung von einem Verteidigungsspieler begangen, so werden dem Werfer zwei bzw. drei

Punkte zuerkannt.

 

Fouls

In einem Basketballspiel kann persönlicher Kontakt nicht ganz vermieden werden, wenn sich zehn Spieler mit großer Geschwindigkeit in einem begrenzten Raum bewegen.

Ein Foul ist eine Regelverletzung, die persönlichen Kontakt mit einem Gegner und/oder unsportliches Verhalten beinhaltet.

Gegen jede Mannschaft können beliebig viele Fouls gepfiffen werden. Jedes Foul ist unabhängig von der Strafe zu beurteilen und zu verhängen, auf dem Anschreibebogen anzuschreiben und gemäß den Regeln zu bestrafen.

unsportliches Verhalten verbunden ist. Es wird dem Täter angeschrieben und gemäß den Vorschriften zu bestrafen

Kontakt (Grundsätze)

Zylinderprinzip

Zylinderprinzip

 

Das Zylinderprinzip wird als Raum innerhalb eines gedachten Zylinders definiert, der von einem Spieler auf dem Spielfeld eingenommen wird. Es schließt den Raum über dem Spieler mit ein und wird begrenzt

 

nach vorne durch die Handflächen

nach hinten durch die Rückseite des Gesäßes

nach den Seiten durch die Außenseiten seiner Arme und Beine.

Hände und Arme dürfen nach vorne nicht weiter als die Füße vorgestreckt werden, wobei die Arme an den Ellbogen so abgewinkelt sein müssen, dass Unterarme und Hände senkrecht gehalten werden. Der Abstand zwischen den Füßen muss in Relation zur Körpergröße stehen.

 

Vertikalprinzip

 

Während des Spiels hat jeder Spieler das Recht, seine Position (Zylinder) auf dem Spielfeld überall dort einzunehmen, wo sich noch kein Gegenspieler befindet.

Dieses Prinzip schützt die Fläche auf dem Spielfeld, die ein Spieler einnimmt, und den Raum über ihm, wenn er innerhalb seiner Fläche senkrecht hochspringt.

Verlässt ein Spieler seine senkrechte Position (Zylinder) und es kommt zu einem Körperkontakt mit einem Gegenspieler, der bereits seine eigene senkrechte Position (Zylinder) eingenommen hatte, ist der Spieler für den Kontakt verantwortlich, der seine senkrechte Position (Zylinder) verlassen hat.

 

Ein Verteidiger darf keinesfalls dafür bestraft werden, dass er senkrecht (innerhalb seines Zylinders) hochspringt oder seine Hände oder Arme innerhalb des Zylinders nach oben hält.

Der Angreifer darf weder am Boden noch in der Luft Kontakt mit dem sich in legaler Position befindlichen Verteidiger verursachen, indem er seine Arme benutzt, um sich zusätzlichen Platz zu verschaffen ("Abräumen")

während oder unmittelbar nach einem Korbwurf seine Arme oder Beine ausstreckt, um einen Kontakt zu verursachen.

 

Legale Verteidigungs-Position

 

Ein Verteidiger nimmt eine legale Verteidigungs-Position ein, wenn er

 

seinem Gegenspieler frontal gegenüber steht und

beide Füße auf dem Boden hat

Die legale Verteidigungs-Position erstreckt sich auch auf den gesamten Raum senkrecht über ihm (Zylinder). Der Spieler darf seine Arme und Hände über den Kopf heben oder senkrecht hochspringen, muss sie jedoch in einer senkrechten Position innerhalb des gedachten Zylinders halten.

 

Bewachen eines Spielers, der den Ball kontrolliert:

 

Beim Bewachen eines Spielers, der den Ball kontrolliert (ihn hält oder dribbelt), wird der Einfluss von Zeit und Abstand nicht angewandt. Der Spieler mit dem Ball muss damit rechnen, dass gegen ihn verteidigt wird. Er muss daher jederzeit und - wenn erforderlich - im Bruchteil einer Sekunde imstande sein, anzuhalten oder seine Richtung zu ändern, sobald ein gegnerischer Spieler eine legale Verteidigungsposition vor ihm einnimmt.

Der bewachende Spieler (Verteidiger) muss seine legale Verteidigungs-Position einnehmen, ohne zuvor Körperkontakt verursacht zu haben.

Hat der Verteidiger eine legale Verteidigungs-Position eingenommen, darf er sich bewegen, um gegen seinen Gegenspieler zu verteidigen. Er darf aber den Dribbler nicht durch Ausstrecken seiner Arme, Schultern, Hüften oder Beine am Vorbeikommen hindern.

Bei der Beurteilung einer Block/Charge-Situation eines Spielers mit Ball muss der Schiedsrichter folgende Grundsätze anwenden:

 

Der Verteidiger muss eine legale Verteidigungs-Position eingenommen haben, frontal zum Spieler mit Ball und mit beiden Füßen am Boden.

Der Verteidiger darf stehen bleiben, senkrecht hochspringen oder sich seitlich oder rückwärts bewegen, um seine legale Verteidigungs-Position aufrechtzuerhalten.

Bei der Bewegung, die einmal eingenommene legale Verteidigungs-Position aufrechtzuerhalten, dürfen ein oder beide Füße kurzzeitig vom Boden angehoben werden, solange die Bewegung seitlich oder rückwärts gerichtet ist und nicht in Richtung des Spielers mit dem Ball geht.

Entsteht der Kontakt auf der Vorderseite seines Körpers, ist davon auszugehen, dass der Verteidiger seine Position als erster eingenommen hat.

Nachdem der Verteidiger eine legale Verteidigungs-Position eingenommen hat, darf er sich innerhalb seines Zylinders drehen, um einen Aufprall abzumildern oder eine Verletzung zu vermeiden.

Liegt eine dieser genannten Kriterien vor, ist der Kontakt dem Spieler mit Ball anzulasten.

 

 Bewachen eines Spielers, der nicht den Ball kontrolliert

 

Ein Spieler, der nicht den Ball kontrolliert, darf sich frei auf dem Spielfeld bewegen und jeden Platz einnehmen, der noch nicht von einem anderen Spieler besetzt ist.

Beim Bewachen eines Spielers, der nicht den Ball kontrolliert, muss der Einfluss von Zeit und Abstand beachtet werden. Ein Verteidiger darf keine Position in der Bahn eines sich bewegenden Gegenspielers einnehmen, die so nahe und/oder so schnell eingenommen wird, dass dieser nicht genügend Zeit und Abstand hat, anzuhalten oder seine Richtung zu ändern.

 

Dieser Abstand hängt von der Geschwindigkeit des Gegenspielers ab und beträgt nie weniger als einen und nie mehr als zwei normale Schritte.

Beachtet ein Verteidiger beim Einnehmen seiner legalen Verteidigungs-Position nicht den Einfluss von Zeit und Abstand und es kommt zum Körperkontakt mit einem Gegenspieler, ist der Verteidiger für den Kontakt verantwortlich.

Hat ein Verteidiger eine legale Verteidigungs-Position einmal eingenommen, darf er sich bewegen, um gegen seinen Gegenspieler zu verteidigen. Er darf nicht Arme, Schultern, Hüften oder Beine in dessen Weg ausstrecken, um ihn am Vorbeikommen zu hindern. Er darf sich aber drehen oder Arm/Arme innerhalb seines Zylinders, vor oder eng an seinen Körper halten, um eine Verletzung zu vermeiden.

 

 Ein Spieler, der sich in der Luft befindet

 

Ein Spieler, der an einer Stelle auf dem Spielfeld hochspringt, hat das Recht, auf derselben Stelle wieder zu landen.

Er darf auch an einer anderen Stelle auf dem Spielfeld landen, vorausgesetzt der Landeplatz und der direkte Weg zwischen Absprung und Landeplatz sind zum Zeitpunkt des Absprungs noch nicht von einem oder mehreren Gegenspielern besetzt.

Springt ein Spieler und verursacht bei der Landung Kontakt mit einem Gegenspieler, der in der Nähe des Landeplatzes eine legale Verteidigungsposition einnimmt, ist der Springer für diesen Kontakt verantwortlich.

Ein Gegenspieler darf sich nicht in die Bahn eines Spielers bewege, nachdem dieser abgesprungen ist.

Bewegt sich ein Spieler unter einen Spieler, der sich in der Luft befindet, und es kommt zum Kontakt, ist dies normalerweise ein unsportliches, unter Umständen ein disqualifizierendes Foul.

 

 Legales und illegales Sperren

 

Sperren ist der Versuch eines Spielers, einen Gegenspieler ohne Ball daran zu hindern, eine gewünschte Position auf dem Spielfeld einzunehmen oder dies zu verzögern.

 

Ein Spieler sperrt einen Gegenspieler legal, falls er

 

steht (innerhalb seines Zylinders) wenn es zum Kontakt kommt.

beide Füße auf dem Boden hat, wenn es zum Kontakt kommt.

Ein Spieler sperrt einen Gegenspieler illegal, falls er

 

sich bewegt, wenn es zum Kontakt kommt.

beim stellen einer Sperre außerhalb des Gesichtsfelds eines stehenden Gegenspielers nicht genügend Platz lässt, wenn es zum Kontakt kommt.

den Einfluss von Zeit und Abstand bei einem Gegenspieler in Bewegung nicht beachtet, wenn es zum Kontakt kommt.

Wird die Sperre im direkten Gesichtsfeld eines stehenden Gegenspielers (von vorne oder seitlich) gestellt, kann der sperrende Spieler dies so nahe tun wie er will, solange er keinen Kontakt verursacht.

Wird die Sperre außerhalb des Gesichtsfelds eines stehenden Gegenspielers gestellt, muss der sperrende Spieler dem Gegenspieler einen normalen Schritt bis zur Sperre ermöglichen, ohne dass es dabei zum Kontakt kommt.

Befindet sich der Gegenspieler in Bewegung, muss der Einfluss von Zeit und Abstand berücksichtigt werden. Der sperrende Spieler muss genug Platz lassen, damit der gesperrte Spieler die Sperre durch Abstoppen oder Richtungsänderung vermeiden kann.

Dieser Abstand beträgt nie weniger als einen und nie mehr als zwei normale Schritte.

Ein Spieler, der legal gesperrt wird, ist verantwortlich für jeden Kontakt mit dem sperrenden Spieler.

 

Rempeln (Charging)

Charging ist regelwidriger persönlicher Kontakt durch - mit oder ohne Ball - Stoßen oder Hineinbewegen in den Körper eines Gegenspielers.

 

Blockieren

Blockieren ist regelwidriger persönlicher Kontakt durch Behindern der Fortbewegung eines Gegenspielers mit oder ohne Ball.

Ein Spieler, der zu sperren versucht und sich dabei bewegt, blockiert, wenn es zum Kontakt kommt und sein Gegenspieler steht oder dem Block ausweichen will.

Achtet ein Spieler nicht auf den Ball, sondern steht dem Gegenspieler zugewandt und bewegt sich so, wie dieser sich bewegt, ist er in erster Linie für jeden Kontakt verantwortlich, es sei denn, andere Faktoren wirken mit.

Die Einschränkung "andere Faktoren wirken mit" meint absichtliches Stoßen (Pushing), Rempeln (Charging) oder Halten durch den Spieler, der gesperrt wird.

Beim Einnehmen einer Position auf dem Spielfeld ist es dem Spieler erlaubt, Arm(e) oder Ellbogen außerhalb seines Zylinders auszustrecken. Er muss jedoch Arm(e) oder Ellbogen in seinen Zylinder einziehen, wenn ein Gegenspieler versucht, an ihm vorbei zu kommen. Lässt ein Spieler Arm(e) oder Ellbogen außerhalb seines Zylinders und es kommt zum Kontakt, ist dies ein Foul durch Blockieren oder Halten.

 

Kontakt mit Hand/Händen und/oder Arm(en) an einem Gegenspieler

Einen Gegenspieler mit einer oder beiden Händen zu berühren, ist für sich alleine betrachtet nicht unbedingt ein Foul.

Die Schiedsrichter müssen entscheiden, ob der Spieler durch seinen Kontakt einen unfairen Vorteil erlangt hat. Schränkt der von einem Spieler verursachte Kontakt die Bewegungsfreiheit eines Gegenspielers ein, ist dies ein Foul.

Regelwidriger Gebrauch der Hand/Hände liegt vor, wenn der Verteidigungsspieler einen Gegenspieler mit oder ohne Ball bewacht und dabei Hand/Hände oder Arm(e) an den Gegenspieler legt und dort lässt, um diesen in seiner Bewegung einzuschränken.

 

Einen Gegenspieler mit oder ohne Ball wiederholt zu berühren oder zu "sticheln" ist ein Foul, da dies zu rohem Spiel eskalieren kann.

Ein Foul durch einen Angriffsspieler mit Ball liegt vor, wenn er

sich bei einem Verteidigungsspieler "einhakt" oder einen Arm oder Ellbogen um ihn legt, um dadurch einen unfairen Vorteil zu erlangen.

einen Verteidigungsspieler wegstößt, um ihn daran zu hindern den Ball zu spielen oder dies zu versuchen, oder um mehr Platz zwischen sich und dem Verteidigungsspieler zu gewinnen.

beim Dribbeln mit ausgestrecktem Unterarm oder seiner Hand einen Gegenspieler daran hindert, Ballkontrolle zu erlangen.

Ein Foul durch einen Angriffsspieler ohne Ball liegt vor, wenn er einen Gegenspieler wegstößt, um

für ein Zuspiel frei zu sein.

den Verteidigungsspieler daran zu hindern, den Ball zu spielen oder dies zu versuchen.

mehr Platz zwischen sich und dem Verteidigungsspieler zu gewinnen.

 

Angriffsspiel mit dem Rücken zum Korb (Post play)

 

Für das Angriffsspiel mit dem Rücken zum Korb gilt das Vertikalprinzip (Zylinderprinzip). Der Angreifer mit dem Rücken zum Korb und der gegen ihn verteidigende Spieler müssen ihr gegenseitiges Recht gemäß dem Zylinderprinzip respektieren.

Ein Angriffs- oder Verteidigungsspieler in der Position mit dem Rücken zum Korb begeht ein Foul, wenn er seinen Gegenspieler mit Schultern oder Hüfte aus dessen Position drängt oder die Bewegungsfreiheit des Gegenspielers mit ausgestreckten Ellbogen, Armen, Knien oder anderen Körperteilen behindert.

 

 Regelwidriges Verteidigen im Rücken eines Spielers

 

Regelwidriges Verteidigen im Rücken eines Spielers ist persönlicher Kontakt im Rücken eines Gegenspielers durch einen Verteidiger. Der Versuch des Verteidigers, den Ball zu spielen, berechtigt ihn nicht, seinen Gegenspieler von hinten zu berühren.

 

Halten

Halten ist regelwidriger persönlicher Kontakt mit einem Gegenspieler, um ihn in seiner Bewegungsfreiheit zu behindern. Ein derartiger Kontakt (Halten) kann mit jedem Teil des Körpers verursacht werden.

 

 Stoßen (Pushing)

Pushing ist regelwidriger persönlicher Kontakt mit einem Gegenspieler mit oder ohne Ballkontrolle, um ihn unter Krafteinsatz aus seiner Position zu drängen oder dies zu versuchen.

 

Persönliches Foul

 

Ein persönliches Foul ist ein Foul eines Spielers - bei belebtem oder totem Ball - durch regelwidrigen Kontakt mit einem Gegenspieler.

Ein Spieler darf nicht halten, blockieren, stoßen, rempeln, Bein stellen oder die Fortbewegung eines Gegenspielers durch Ausstrecken von Hand, Arm, Ellbogen, Schulter, Hüfte, Bein, Knie oder Fuß behindern. Er darf dies auch nicht, indem er seinen Körper aus der normalen Haltung aus seinem Zylinder hinaus beugt, noch darf er eine sonstige rohe oder gewaltsame Spielweise anwenden.

 

 

Gegen den verantwortlichen Spieler ist ein persönliches Foul zu verhängen.

 

Wird das Foul an einem Spieler begangen, der nicht in der Korbwurfaktion ist,

 

wird das Spiel mit Einwurf für die Mannschaft des gefoulten Spielers nächst der Stelle der Regelverletzung fortgesetzt.

kommt, falls die verantwortliche Mannschaft bereits die Mannschaftsfoulgrenze überschritten hat, Artikel 41 (Mannschaftsfouls: Strafen) zur Anwendung.

Wird das Foul an einem Spieler begangen, der in der Korbwurfaktion ist, erhält dieser Spieler folgende Anzahl von Freiwürfen:

 

Ist der Wurf erfolgreich, zählt der Korb und es gibt zusätzlich einen Freiwurf.

Ist der Wurf aus dem Zwei-Punkte-Bereich und erfolglos, gibt es zwei Freiwürfe.

Ist der Wurf aus dem Drei-Punkte-Bereich und erfolglos, gibt es drei Freiwürfe.

Wird der Spieler gleichzeitig mit dem Signal der Spieluhr zum Ende einer Spielperiode oder mit dem Signal der 24-Sekunden-Anlage oder kurz zuvor gefoult, während sich der Ball noch in seiner Hand/Händen befindet, zählt ein anschließend erzielter Korb nicht. Der Spieler erhält zwei oder drei Freiwürfe.

 

 

Doppelfoul

 

Definition:

Ein Doppelfoul ist eine Situation, in der zwei Gegenspieler zum annähernd gleichen Zeitpunkt aneinander persönliche Fouls begehen.

Strafe

 

Gegen beide Spieler wird ein persönliches Foul verhängt. Es werden keine Freiwürfe gegeben und das Spiel wird folgendermaßen fortgesetzt:

Wenn etwa gleichzeitig mit dem Doppelfoul

eine Mannschaft einen Feldkorb erzielte oder ihren einzigen oder letzten Freiwurf traf, erhält die andere Mannschaft Einwurf von einer beliebigen Stelle hinter der Endlinie.

eine Mannschaft in Ballkontrolle war oder ihr der Ball zustand, erhält diese Mannschaft Einwurf nächst der Stelle der Regelverletzung.

keine Mannschaft in Ballkontrolle war oder keiner der Ball zustand, entsteht eine Sprungballsituation.

 

 

Unsportliches Foul

Ein unsportliches Foul ist ein Foul eines Spielers, das Kontakt mit einem Gegenspieler einschließt und nach Meinung des Schiedsrichters keinerlei legitimen Versuch darstellt, unmittelbar den Ball entsprechend Geist und Sinn der Regeln zu spielen.

 

Unsportliche Fouls müssen während des ganzen Spiels nach gleichen Maßstäben beurteilt werden. Zur Beurteilung der Aktion, ob es sich um ein unsportliches Foul handelt, sollen die Schiedsrichter folgende Grundsätze anwenden:

 

Zielt die Aktion des Spielers offensichtlich nicht darauf ab, den Ball zu spielen und es kommt zum Kontakt, ist dies ein unsportliches Foul.

Verursacht ein Spieler beim Versuch, den Ball zu spielen, einen heftigen Kontakt (hartes Foul), ist dieser Kontakt als unsportliches Foul zu beurteilen.

Verursacht ein Verteidiger bei dem Versuch, einen Schnellangriff zu stoppen, von hinten oder seitlich Kontakt an seinem Gegenspieler und befindet sich kein Verteidiger zwischen diesem Angreifer und dem Korb, ist dieser Kontakt als unsportliches Foul zu beurteilen.

Unternimmt jedoch ein Spieler einen legitimen Versuch, den Ball zu spielen (normale Basketballaktion), und begeht dabei ein Foul, ist dies kein unsportliches Foul.

Wenn in den letzten 2 Minuten der Ball zum Einwurf übergeben wurde und es geschieht ein Foul, ist dies als unsportliches Foul zu werten.

Strafe:

Gegen den verantwortlichen Spieler ist ein unsportliches Foul zu verhängen.

Der gefoulte Spieler erhält einen, zwei oder drei Freiwürfe, gefolgt von einem Einwurf von der Mittellinie gegenüber dem Anschreibertisch.

 

Die Anzahl der Freiwürfe ergibt sich wie folgt:

Wurde das Foul an einem Spieler begangen, der sich

 

nicht in der Korbwurfaktion befand, gibt es zwei Freiwürfe.

in der Korbwurfaktion befand, dann zählt der erzielte Korb und es gibt zusätzlich einen Freiwurf.

in der Korbwurfaktion befand und den Korb verfehlt, gibt es zwei oder drei Freiwürfe.

Ein Spieler ist zu disqualifizieren, wenn gegen ihn das zweite unsportliche Foul verhängt wurde.

 

Wird ein Spieler disqualifiziert, ist das zur Disqualifikation führende unsportliche Foul das einzige, welches bestraft wird. Für die Disqualifikation wird keine zusätzliche Strafe verhängt.

 

Disqualifizierendes Foul

Ein disqualifizierendes Foul ist jedes offensichtlich unsportliche Verhalten eines Spielers, Ersatzspielers, ausgeschlossenen Spielers, Trainers, Trainer-Assistenten oder Mannschaftsbegleiters.

Ein disqualifizierter Trainer ist durch den auf dem Anschreibebogen eingetragenen Trainer-Assistenten zu ersetzen. Ist kein Trainer-Assistent eingetragen, ersetzt der Kapitän den Trainer.

Strafe

Gegen den Täter wird ein disqualifizierendes Foul verhängt.

Wird der Täter gemäß den Artikeln dieser Regeln disqualifiziert, muss er sich für die restliche Dauer des Spiels in den Umkleideraum seiner Mannschaft begeben oder, wenn er dies vorzieht, das Gebäude verlassen.

Ein Freiwurf oder Freiwürfe werden zuerkannt, und zwar

einem beliebigen von seinem Trainer bestimmten Spieler der gegnerischen Mannschaft für ein Foul ohne persönlichen Kontakt.

dem gefoulten Spieler für ein Foul mit persönlichem Kontakt.

Anschließend folgt ein

Einwurf von der Mittellinie gegenüber dem Anschreibertisch.

 

Technisches Foul

 

Verhaltensregeln

Voraussetzung für die ordnungsgemäße Durchführung des Spiels ist eine uneingeschränkte und aufrichtige Zusammenarbeit der Mitglieder beider Mannschaften (Spieler, Ersatzspieler, Trainer, Trainer-Assistenten, ausgeschlossene Spieler und Mannschaftsbegleiter) mit den Schiedsrichtern, Kampfrichtern und dem Kommissar, falls anwesend.

Beide Mannschaften sollen für den Sieg im Spiel ihr Bestes geben, dies muss aber im Geist sportlicher Haltung und des Fairplay geschehen.

Jeder bewusst erfolgte oder wiederholte Verstoß gegen die Grundsätze der Zusammenarbeit oder den Geist der Regeln ist als technisches Foul zu ahnden.

 

 Spieler mit fünf Fouls

 

Ein Spieler, der fünf Fouls - persönliche oder technische - begangen hat, muss darüber vom 1. Schiedsrichter informiert werden und sofort aus dem Spiel ausscheiden. Er muss innerhalb von 30 Sekunden ersetzt werden.

Begeht ein Spieler nach seinem fünften Foul ein weiteres Foul, gilt dies als Foul gegen einen ausgeschlossenen Spieler. Es wird beim Trainer mit einem "B" auf dem Anschreibebogen eingetragen.

 

Mannschaftsfouls: Strafen

Die Mannschaftsfoulgrenze ist erreicht, sobald eine Mannschaft innerhalb einer Spielperiode vier Spielerfouls begangen hat.

 

Alle in einer Spielpause begangenen Mannschaftsfouls werden der jeweils anschließenden Spielperiode zugerechnet.

Alle während einer Verlängerung begangenen Mannschaftsfouls werden der vierten Spielperiode zugerechnet.

 

Hat eine Mannschaft die Mannschaftsfoulgrenze erreicht, werden alle nachfolgenden persönlichen Spielerfouls an einem Spieler, der sich nicht in einer Korbwurfaktion befindet, mit zwei Freiwürfen anstelle eines Einwurfs bestraft.

 

Ein persönliches Foul eines Spielers, dessen Mannschaft einen belebten Ball kontrolliert oder der der Ball für einen Einwurf zusteht, wird mit einem Einwurf für die gegnerische Mannschaft bestraft.

 

Freiwürfe

 

Ein Freiwurf ist die einem Spieler gegebene Möglichkeit, von einer Position hinter der Freiwurflinie und innerhalb des Halbkreises einen Punkt durch einen ungehinderten Wurf auf den Korb zu erzielen.

Ein Satz von Freiwürfen besteht aus allen Freiwürfen, die zu einer einzigen Foulstrafe gehören, gegebenenfalls mit anschließendem Ballbesitz.

 

 Wird ein persönliches Foul gepfiffen und eine Freiwurfstrafe verhängt, gilt folgendes:

 

Der Spieler, an dem das Foul begangen wurde, führt den Freiwurf oder die Freiwürfe aus.

Soll der Spieler, der gefoult worden ist, ausgewechselt werden, muss dieser Spieler den Freiwurf oder die Freiwürfe ausführen, ehe er das Spielfeld verlässt.

Scheidet der Spieler, der den Freiwurf oder die Freiwürfe ausführen soll, wegen Verletzung, fünftem Foul oder Disqualifikation aus dem Spiel aus, muss der für ihn eintretende Ersatzspieler den Freiwurf oder die Freiwürfe ausführen. Ist kein Ersatzspieler verfügbar, führt ein beliebiger Mitspieler den oder die Freiwürfe aus.

Wird ein technisches Foul gepfiffen, werden die Freiwürfe von einem von seinem Trainer bestimmten Spieler der gegnerischen Mannschaft ausgeführt.

 

Für den Freiwerfer gilt:

 

Er muss eine Position hinter der Freiwurflinie und innerhalb des Halbkreises einnehmen.

Er ist frei in der Anwendung der Wurfart, muss aber den Freiwurf so werfen, dass der Ball von oben in den Korb geht oder den Ring berührt.

Er muss den Ball innerhalb von fünf Sekunden auf den Korb werfen, nachdem ihm der Ball vom Schiedsrichter zur Verfügung gestellt wurde.

Er darf weder die Freiwurflinie noch die Begrenzte Zone betreten, bis der Ball in den Korb gegangen ist oder den Ring berührt hat.

Er darf den Freiwurf nicht antäuschen.

 

Die Spieler auf den Reboundpositionen an der Begrenzten Zone dürfen sich dort bis zu einem Metertief abwechselnd aufstellen.

 

Diese Spieler dürfen während der Freiwürfe nicht

eine Reboundposition an der Begrenzten Zone einnehmen, die ihnen nicht zusteht.

die Begrenzte Zone oder die Neutrale Zone betreten oder ihre Reboundposition an der Begrenzten Zone verlassen, bevor der Ball die Hand oder Hände des Freiwerfers verlassen hat.

den gegnerischen Freiwerfer durch ihr Verhalten stören.

Spieler, die nicht eine der Reboundpositionen an der Begrenzten Zone einnehmen, müssen hinter der verlängerten Freiwurflinie und hinter der Drei-Punkte-Feldkorblinie bleiben, bis der Ball den Ring berührt oder der Freiwurf beendet ist.

 

Während eines Freiwurfsatzes, auf den noch ein oder mehrere Freiwurfsätze oder ein Einwurf folgen, müssen sich alle Spieler hinter der verlängerten Freiwurflinie und hinter der Drei-Punkte-Feldkorblinie aufhalten.

Strafe:

Bei einer Regelübertretung durch den Freiwerfer

können keine Punkte erzielt werden.

werden alle Regelübertretungen nicht beachtet, die andere Spieler unmittelbar vor, gleichzeitig oder nach der Regelübertretung des Freiwerfers begehen.

Die gegnerische Mannschaft erhält den Ball zum Einwurf an der Seitenlinie in Höhe der Freiwurflinie, sofern keine weitere Freiwurf- oder Einwurfstrafe auszuführen ist.

 

Bei einem erfolgreichen Freiwurf und einer Regelübertretung durch einen anderen Spieler als den Freiwerfer gilt:

 

der Freiwurf zählt und die Regelübertretung wird nicht beachtet.

Nach einem letzten oder einzigen Freiwurf erhält die gegnerische Mannschaft den Ball zum Einwurf von einer beliebigen Stelle hinter der Endlinie.

 

Bei einem nicht erfolgreichen Freiwurf und einer Regelübertretung durch

einen Mitspieler des Freiwerfers beim letzten oder einzigen Freiwurf erhält die gegnerische Mannschaft den Ball zum Einwurf in Höhe der Freiwurflinie, es sei denn, der Mannschaft des Freiwerfers stand bereits ein weiterer Ballbesitz zu.

einen Gegenspieler des Freiwerfers wird dem Freiwerfer ein Ersatzfreiwurf gewährt.

Spieler beider Mannschaften beim letzten oder einzigen Freiwurf entsteht eine Sprungballsituation.