Unser Gottesdienstkonzept

Die Fachschaft Religionslehre sieht Lehrer, Schüler und Eltern auch als Schulgemeinde. Aus diesem Grund sehen wir es als eine unserer Kernaufgaben, Gottesdienste anzubieten und durchzuführen. Alle Gottesdienste sind ökumenisch.

Einen Gottesdienstraum für mehr als 1200 Personen zu finden ist allein schon ein Ding der Unmöglichkeit. Darüber hinaus stellen sich zehnjährige Fünftklässler etwas anderes unter einem interessanten Gottesdienst vor als achtzehnjährige Abiturienten. Daher hat die Fachschaft Religionslehre vor einigen Jahren beschlossen, nach Jahrgangsstufen getrennte Gottesdienste anzubieten, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schüler eingehen zu können.

Am ersten Schultag findet stets ein Gottesdienst für die neuen Fünftklässler und ihre Eltern statt. Einige Tage später werden dann Eröffnungsgottesdienste für die sechste Jahrgangsstufe, die Klassen sieben und acht sowie für Schülerinnen und Schüler ab der neunten Jahrgangsstufe angeboten. Anstatt einen Weihnachtsgottesdienst abzuhalten, gestalten Religionslehrer das stilvolle Weihnachtskonzert des CG mit besinnlichen und auch launigen Texten mit.

Die Entlassungsfeierlichkeiten der Abiturienten werden traditionell mit einem Gottesdienst eingeleitet, zu dem auch die Eltern herzlich willkommen sind und der häufig von den Abiturienten mitgestaltet wird. Der Schlussgottesdienst wird wieder getrennt für die Jahrgangsstufen fünf und sechs, sieben und acht und neun bis zwölf abgehalten.

Zu besonderen Anlässen werden auch eigene Gottesdienste angeboten, so ein Gottesdienst nur für Kollegen, wenn der Pädagogische Tag am Buß- und Bettag stattfindet.

Die Fachschaft Religionslehre freut sich besonders, dass sie bei der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste immer auf spontane Zusagen von Kollegen und Schülern trifft, Orgel oder Keyboard zu spielen oder Lieder mit der in der Kirche Versammelten einzuüben. Auch wenn man fragt, ob Kollegen oder Schüler bereit sind, sich mit Lesungen und Gebeten aktiv am Gottesdienst zu beteiligen, findet man stets offene Ohren. Wir sind dankbar für dieses Miteinander und sehen es auch als ein Stück praktisch gelebter Schulgemeinschaft.